Apr 2016 

Eine ungewöhnlicher Herausforderung für die Einsatzkräfte

Zu einem weiteren Einsatz am 17. April 2016 wurde die Freiwillige Feuerwehr Maria Enzersdorf, um 19:40 Uhr, alarmiert. Es handelte sich um ein Wassergebrechen in einem leerstehenden, unbewohnten Einfamilienhaus in der Siedlungsstraße. Am Einsatzort empfing die Polizei die Einsatzkräfte der Feuerwehr beim verschlossenen Objekt. An der Hausfassade rann bereits das Wasser herab.

Leider war der Eigentümer nicht vor Ort und konnte auch nicht erreicht werden. Im Beisein der Exekutive wurde die Eingangstüre zum Zutritt ausgewählt.

Die Situation im Haus glich einer Tropfsteinhöhle. An allen Ecken und Enden tropfte und rann das Wasser über Mauern und durch Decken. Strom und Gas wurden sofort abgeschalten. Anschließend wurde durch das bereits verständigte Wasserwerk der Hauptwasserhahn abgedreht. Durch die enorme Schimmelbildung im kompletten Haus, welche eine große gesundheitliche Gefahr für die Einsatzkräfte darstellte, wurden die Tätigkeiten auf ein erforderliches Minimum beschränkt und der Einsatz so rasch wie möglich beendet.

Im Einsatz standen 19 ehrenamtliche Kräfte mit fünf Fahrzeugen.

 

Text und Fotos: FF Ma. Enzersdorf

Bildautor: FF Ma. Enzersdorf

 

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