Einsatzreicher Muttertag in Hennersdorf
Am Sonntag, den 10. Mai wurde die Freiwillige Feuerwehr Hennersdorf um 05:02 Uhr zu einem B3 – Wohnhausbrand nach Leopoldsdorf alarmiert. Nach der Erkundung vor Ort konnte die Mannschaft der FF Hennersdorf jedoch rasch wieder einrücken, da es sich lediglich um einen bereits gelöschten Kleinbrand handelte. Die Freiwillige Feuerwehr Leopoldsdorf konnte den Einsatz selbstständig abarbeiten.
Durch die frühe Beendigung des Einsatzes konnten zwei Kameraden, die auch Mitglieder des Sonderdienstes Sprengdienst sind, wie geplant ihre Weiterfahrt zum Schneeberg fortsetzen. Dort drohte ein verstopfter Kanal einer Berghütte auf über 2.000 Metern Seehöhe in ein Wasserschutzgebiet überzulaufen. Um größeren Schaden zu verhindern, wurde der Zug des Sprengdienstes alarmiert.
Der Einsatzbeginn war bewusst für 06:30 Uhr angesetzt, um die Arbeiten außerhalb der Hauptbesucherzeiten durchzuführen. Zu diesem frühen Zeitpunkt standen daher kaum Transportmöglichkeiten zur Verfügung, weshalb der Auf- und Abstieg großteils zu Fuß erfolgen musste. Die Aufgabe bestand darin, den noch immer von bis zu sechs Meter dickem Eis bedeckten Weg mittels gezielter Sprengungen aufzulockern, sodass ein Arbeiten mit dem Bagger ermöglicht bzw. erleichtert wird. Erst dadurch konnte die Kanalverstopfung in weiterer Folge beseitigt werden.
Bildautor: Pressestelle FF Hennersdorf; NÖ LFV Sprengdienst


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