Dez 2011 

Perchtoldsdorf

UPDATE - 14.12.2011 - 21 Uhr:

Aufgrund der großen Anzahl von Medienanfragen wurde nach Absprache mit der Mutter der drei betroffenen Kinder heute Mittag eine Pressekonferenz zu dem gestrigen CO Unfall organisiert.

Die Medienvertreter von ORF, Kronenzeitung, Kurier, NÖN, Heute und Österreich kamen zum Feuerwehrhaus Perchtoldsdorf und hatten die Möglichkeit mit dem Einsatzleiter, den Feuerwehrmännern und der Mutter zu reden.

Die Mutter bedankte sich bei dieser Gelegenheit bei den Feuerwehrmännern für die rasche Hilfe bei dem dramatischen Einsatz.

ORF Beitrag "Heute in Österreich"

ORF Beitrag "Niederösterreich heute"

EINSATZBERICHT:

Drei Kinder, im Alter von drei bis fünf Jahren, saßen gerade in der Badewanne im 1. Stock des Mehrparteienwohnhauses, als die drei Geschwister über Übelkeit klagten. Die Mutter brachte deshalb alle drei Kinder ins gemeinsame Kinderzimmer. Dabei konnte die Frau einen Gasgeruch wahrnehmen und verständigte über den Notruf die Feuerwehr.

Die Bezirksalarmzentrale alarmierte darauf die Freiwillige Feuerwehr Perchtoldsdorf um 18 Uhr 16 zu einem Gasaustritt in die Matthias-Lang-Gasse. Binnen kürzester Zeit rückte das erste Rüstlöschfahrzeug der Feuerwehr Perchtoldsdorf zum Unfallort aus. Während der Anfahrt rüstete sich bereits ein Atemschutztrupp mit Messgerät aus.

Am Einsatzort angekommen, begab sich der Atemschutztrupp sofort in das Innere des Wohnhauses. Das Gasmessgerät schlug bereits im Stiegenhaus auf Kohlenmonoxid (CO) an. Als der Atemschutztrupp gemeinsam mit der Mutter das Kinderzimmer betrat, mussten diese mit Entsetzen feststellen, dass die drei Kinder bereits bewusstlos waren.

Sofort begannen die Feuerwehrleute mit der Erstversorgung der Kinder. Da nur eine schwache Atmung festgestellt werden konnte, wurden die Kinder mit dem Beatmungsgerät der Feuerwehr bis zum Eintreffen der Rettungskräfte mit frischem Sauerstoff versorgt.

Die drei Geschwister wurden beim Eintreffen des Notarztes und der Rettungswägen den Rettungskräften übergeben und zur weiteren Behandlung in das Krankenhaus gebracht. Durch das rasche Eingreifen der Feuerwehr konnte Schlimmeres verhindert werden.

Ursache für den Gasaustritt dürfte vermutlich eine defekte Gastherme im Badezimmer gewesen sein. Zur Sicherheit wurde die Gasleitung von den Einsatzkräften abgedreht und das Wohnhaus gelüftet. Die Ermittlungen und Untersuchungen wurden vor Ort aufgenommen. Nach rund einer Stunde konnten die 17 Einsatzkräfte unter der Einsatzleitung von ABI Franz Ježek wieder in das Feuerwehrhaus einrücken.

Bildautor: Florian Schützenhofer, Bernhard Singer/BFK Mödling

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