Apr 2013 

Mutter und Kind hängen in einer ehemaligen Steinbruchwand

Zu einem dramatischen Einsatz kam es am 13. April 2013. Ein sechsjähriges Mädchen kletterte auf einen aufgelassenen Steinbruch. Als die untenstehende Mutter erkannte, dass ihr Kind nicht weiterkommt und abzustürzen drohte, kletterte sie zu ihrer Tochter hinauf.

Gemeinsam versuchten sie, bergwärts ans Ende des steilen Steinbruchs zu kommen. Aber durch die überhängende Geländekante am obersten Punkt war es den beiden nicht möglich, von der steilen Wand weg in Sicherheit zu kommen.

Daraufhin entschloss sich die Mutter, telefonisch um Hilfe zu rufen. Über den Notruf verständigte sie die Feuerwehr, konnte jedoch keine genauen Angaben machen, wo genau sie sich befindet.

Über eine Ortung wurde festgestellt, dass die beiden Frauen in einem Gelände im Ortsgebiet Kaltenleutgeben waren.

Daraufhin wurde die Freiwillige Feuerwehr Kaltenleutgeben mittels Pager und Sirene zu der Einsatzart "Kind in Zwangslage" alarmiert. Parallel wurde die Bergrettung Wienerwald Süd alarmiert.

Als der Einsatzleiter feststellte, dass von der Kaltenleutgebner Seite eine Zufahrt zu dem möglichen Einsatzgebiet nicht gegeben war, ließ er die Freiwillige Feuerwehr Gießhübl verständigen.

Nach einem intensiven Absuchen des möglichen Unfallgebietes durch Feuerwehr, Polizei und Bergrettung konnten die Mutter und ihre Tochter in einer Höhe von zirka 40 Metern entdeckt werden.

Feuerwehr, Polizei und Bergrettung stiegen zu den beiden Frauen hinauf und brachten sie über die Geländekante auf einen gesicherten Platz. Von dort wurden die beiden Personen über den Grat des ehemaligen Steinbruches wieder zurück auf den Wanderweg gebracht.

Obwohl dieser Vorfall sehr dramatisch hätte enden können, blieben die 37-jährige Mutter und ihre 6-jährige Tochter unverletzt!

Die Feuerwehr Kaltenleutgeben war mit 17 Feuerwehrmitgliedern und zwei Fahrzeugen vor Ort, die Feuerwehr Gießhübl rückte mit 13 Feuerwehrmitgliedern und 3 Fahrzeugen aus. Nach einer Stunde war der Einsatz beendet.

Bildautor: Martin Hofbauer & Florian Schützenhofer, Pressestelle BFK Mödling

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