Mrz 2011 

Löscheinsatz bei Wohnhausbrand dauerte über 1 Stunde

In den Nachtstunden des 5. März 2011 bemerkten Passanten in Wr. Neudorf einen Feuerschein aus einem leerstehenden Einfamilienhaus in der Triesterstraße und verständigten umgehend die Feuerwehr.

Disponent Wolfgang Freiler nahm den Notruf entgegen und alarmierte um 23:30 Uhr die Freiwillige Feuerwehr Wr. Neudorf zum Brandeinsatz. Nur wenige Augenblicke danach rückte das erste Löschfahrzeug aus.

Am Brandobjekt drangen bereits Flammen aus mehreren Fenstern heraus. Auf der Rückseite des Hauses stand der Dachstuhl in Brand. Sofort begab sich ein Atemschutztrupp mit einem C-Rohr zur Brandbekämpfung ins Innere des Wohnhauses.

Auf der Hinterseite wurde ein HD-Rohr für den Außenangriff in Stellung gebracht. Da dieses Haus seit vielen Jahren leer steht, nützen Obdachlose dieses um darin zu nächtigen. Unklar war daher die Situation, ob sich Personen im Haus befanden.

Ein zweiter Atemschutztrupp begab sich deshalb zur Personensuche ins Innere. Glücklicherweise konnte keine Person im Abbruchhaus gefunden werden. Durch den großflächigen Brand, konnte das Feuer erst nach 30 Minuten unter Kontrolle gebracht werden.

Um die Wege der Einsatzkräfte einfacher zu gestalten, wurden wuchernde Bäume und Sträucher mit einer Motorkettensäge entfernt. Erst nach rund einer Stunde konnte der Brand schließlich durch die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Wr. Neudorf gelöscht werden. Mittels Wärmebildkamera wurde das Objekt nochmals auf etwaige Glutnester abgesucht.

Nach über zwei Stunden konnten die 28 Männer mit deren 7 Fahrzeugen wieder ins Feuerwehrhaus einrücken. Besonders zu erwähnen sei die kameradschaftliche Hilfe der Feuerwehr Perchtoldsdorf. Diese führte einen Mannschaftstransport der Wr. Neudorfer Feuerwehrmänner vom Perchtoldsdorfer Feuerwehrball zum Einsatz durch.

Bildautor: Herbert Wimmer/BFK Mödling

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