Jun 2010 

36tonner in Biedermannsdorf im Graben

Auf der Umfahrungsstraße von Biedermannsdorf geriet in der Nacht vom 7. Juni 2010 ein Sattelschlepper von der Fahrbahn ab.

Disponent Michael Pleininger alarmierte um 23:29 Uhr die Freiwillige Feuerwehr Biedermannsdorf zur LKW-Bergung.

Beim Eintreffen an der Unfallstelle stellte Einsatzleiter HBI Werner Wlaschitz fest, dass die verfügbaren Mittel nicht ausreichen würden. Daher wurde das Kranfahrzeug Mödling zum Einsatz hinzualarmiert.

Der mit frischem Obst beladene 36tonner war gerade zum Ausliefern unterwegs als der Lenker die Kontrolle über das Schwerfahrzeug verlor.

Nach einer Lagebesprechung der örtlichen Einsatzkräfte mit der Kranmannschaft wurde der Aufleger mit Hebebändern durch das Kranfahrzeug auf die Straße gehoben. Bevor es jedoch so weit war, musste das Gestrüpp rund um den LKW mit zwei Motorkettensägen entfernt werden.

Besonderes Augenmerk bei der Bergung galt der Stromleitung die sich über der Unfallstelle befand. Daher musste sich das Kranfahrzeug entsprechend weiter weg stehen um mit dem Hubarm nicht in die Stromleitung zu geraten.

Der erste Hebeversuch war erfolgreich. Jedoch stand der Aufleger noch nicht zur Gänze auf der Straße. Die Bänder wurden neu positioniert und nach dem zweiten Hebeversuch war es geschafft.

Um die Zugmaschine aus dem Graben zu bergen, wurde die Seilwinde des TLF Biedermannsdorf eingesetzt. Das Seil wurde am Lastwagen angeschlagen, mit einer Umlenkrolle eingeschert und am TLF befestigt. Durch diese Maßnahme wurde die notwendige Zugkraft erreicht um den LKW bergen zu können.

Nach über zwei Stunden konnte der Sattelschlepper aus dem Graben geborgen werden. Anschließend konnten die insgesamt 28 Mitglieder mit deren 7 Fahrzeugen wieder einrücken.

Bildautor: Herbert Wimmer/BFK Mödling

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